Die Alternative zu Japanreisen: China, das Land des Laechelns
19 Mär
In unserem vorherigen Beitrag haben wir darüber berichtet, dass viele Reiseanbieter in Deutschland Reisen nach Japan wegen der aktuellen Lage absagen. Für Reisende ist eine Stornierung meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden, eine Umbuchung hingegen kostenlos. Eine Alternative zu Japan ist zum Beispiel China. Laut der Welttourismusorganisation war das Land des Lächelns mit rund 55 Millionen ausländischen Touristen 2010 das beliebteste Reiseland weltweit und löste damit Spanien ab.
Dass Reisende ihren Urlaub gerade in China verbringen möchten, liegt bestimmt an den vielen Sehenswürdigkeiten, an der gelebten Kultur und an den pulsierenden Städten, sicherlich aber auch weil das Land Alternativen für den Urlaub anbietet, die es nicht überall gibt – fernab von Hotels und auch ein bisschen von der Zivilisation selbst. Den Rucksack nehmen und das Reich der Mitte einmal ganz anders kennenlernen ist eines der Alternativurlaube, die nichts Ungewöhnliches in China sind. Genauso wie Trekking-Touren zum Himalaya und Skifahren rund um Peking.
Allerdings sind die Einreisebestimmungen etwas anderes gestaltet wie in Japan. Zunächst muss ein Visum bei der chinesischen Botschaft in Berlin beantragt werden, welches bei Einreise 30 Tage gültig ist. Und gerade wer auf Hotels verzichtet und lieber durch China mit dem Rucksack reist, darf die Meldepflicht nicht vergessen, wenn man sich länger wie 24 Std. in einem Ort aufhält. Denn dann muss man sich beim Amt für Sicherheit melden, was aber in der Regel das Hotel, in dem man den eigenen Urlaub verbringt automatisch für Reisende übernimmt. Und dann sind noch die Gegebenheiten des Landes, die vielleicht für uns aus der westlichen Welt befremdlich sein mögen, aber auch die Chinesen selbst, sind sehr tolerant gegenüber ausländlichen Sitten und so sollte es auch umgekehrt sein.
Dieter Schütz/pixelio.de


