Archive | März, 2011

Yoga Reisen – Eine Auszeit vom Alltag

20 Mär

Yoga Reisen – Eine Auszeit vom Alltag

Irgendwie wird Yoga ein bisschen in die Esoterik- Ecke gedrängt. Aber ist es nicht so, dass wir alle mal eine Auszeit vom Alltag brauchen, ein Gang runter schalten müssen, weil wir uns wieder auf der Überholspür befinden und uns überhaupt nicht mehr selbst spüren. Und genau das ist der Zweck von Yoga: Es macht einen Cut, lässt uns wieder merken, wer wir sind.

Man kann Yoga in einem Workshop machen, auf der Terrasse im eigenen zu Hause oder im Park zusammen mit anderen, aber man kann es auch mit Reisen verbinden, Eigentlich der optimalste Weg auf der Suche nach uns selbst, weil wir brauchen nicht nur uns selbst, sondern auch die Umgebung muss stimmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Ruhe, Erholung, einfach mal Abschalten – und das eben nicht auf der eigenen Terrasse, sondern an einer der Strandküsten von Spanien, Italien oder der Türkei. Die Auswahl an so genannten Yoga Reisen ist gar nicht mal so klein, Reisende haben sogar die Wahl zwischen verschiedenen Urlaubsarten – Individualreisen, in der man sich selbst entscheiden kann, ob man lieber am Strand liegt und relaxt oder aber an den Workshops teilnimmt und Ferienkurse, in denen die Grundzüge der indischen Lehre vermittelt wird.

Aber ob nun die Türkei oder Spanien, das spielt eigentlich keine Rolle. Abgesehen davon, dass beide Länder paradiesisch sind, bleibt mal Zeit, um Abstand zu nehmen, von Alltag, Stress und dem ständigen Funktionieren. Man darf einfach nur sein.

Bildquelle: Bodo Schmitt/pixelio.de

Die Alternative zu Japanreisen: China, das Land des Laechelns

19 Mär

Die Alternative zu Japanreisen: China, das Land des Laechelns

In unserem vorherigen Beitrag haben wir darüber berichtet, dass viele Reiseanbieter in Deutschland Reisen nach Japan wegen der aktuellen Lage absagen. Für Reisende ist eine Stornierung meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden, eine Umbuchung hingegen kostenlos. Eine Alternative zu Japan ist zum Beispiel China. Laut der Welttourismusorganisation war das Land des Lächelns mit rund 55 Millionen ausländischen Touristen 2010 das beliebteste Reiseland weltweit und löste damit Spanien ab.

Dass Reisende ihren Urlaub gerade in China verbringen möchten, liegt bestimmt an den vielen Sehenswürdigkeiten, an der gelebten Kultur und an den pulsierenden Städten, sicherlich aber auch weil das Land Alternativen für den Urlaub anbietet, die es nicht überall gibt – fernab von Hotels und auch ein bisschen von der Zivilisation selbst. Den Rucksack nehmen und das Reich der Mitte einmal ganz anders kennenlernen ist eines der Alternativurlaube, die nichts Ungewöhnliches in China sind. Genauso wie Trekking-Touren zum Himalaya und Skifahren rund um Peking.

Allerdings sind die Einreisebestimmungen etwas anderes gestaltet wie in Japan. Zunächst muss ein Visum bei der chinesischen Botschaft in Berlin beantragt werden, welches bei Einreise 30 Tage gültig ist. Und gerade wer auf Hotels verzichtet und lieber durch China mit dem Rucksack reist, darf die Meldepflicht nicht vergessen, wenn man sich länger wie 24 Std. in einem Ort aufhält. Denn dann muss man sich beim Amt für Sicherheit melden, was aber in der Regel das Hotel, in dem man den eigenen Urlaub verbringt automatisch für Reisende übernimmt. Und dann sind noch die Gegebenheiten des Landes, die vielleicht für uns aus der westlichen Welt befremdlich sein mögen, aber auch die Chinesen selbst, sind sehr tolerant gegenüber ausländlichen Sitten und so sollte es auch umgekehrt sein.

Dieter Schütz/pixelio.de

Deutsche Reiseveranstalter sagen Reisen nach Japan vorerst ab

19 Mär

Deutsche Reiseveranstalter sagen Reisen nach Japan vorerst ab

Angesichts der aktuellen Lage in Japan haben nun viele deutsche Reiseveranstalter beschlossen, Reisen nach Japan bis Ende April abzusagen. Für alle, die bereits ihren Urlaub geplant haben, können oftmals kostenlos umbuchen. Wohl auch einer der wenigen Optionen, die den Reisenden zur Wahl steht. Entweder warten bis sich die Lage entspannt hat – obwohl das derzeit kaum abzusehen ist – oder aber die gebuchte Reise nach Japan stornieren – die Kosten dafür müssen allerdings selbst übernommen werden.

Eine wirkliche Alternative gibt es vielleicht nicht. Schließlich möchte man Japan bereisen und nicht in irgendeinem anderen Land den eigenen Urlaub verbringen. Aber erstens ist es für viele nicht einfach oder sogar überhaupt nicht möglich, den auf der Arbeit genommenen Urlaub zu verschieben und zweitens ist es das Umbuchen bei den meisten deutschen Reiseanbietern die einzige, kostenlose Möglichkeit. Alle anderen Optionen bedeuten, mehr Ausgaben für die Reisenden selbst und den Urlaub verbringt man dann doch zuhause, was man eigentlich so nicht wollte. Trotzdem glauben einige Reiseveranstalter, dass viele Reisende lieber stornieren werden, weil eine Japanreise einfach einmaliges Erlebnis ist, wofür man erstens lange gespart hat und es nicht ersetzt werden kann.

Aber eine interessante Auswahl zu Alternativländern gibt es durchaus, es kommt aber auch darauf an, wie man seinen Urlaub verbringen möchte und was man erleben will.

In unserem nächsten Beitrag möchten wir euch eine Alternative zu einer Japanreise vorstellen: China, ein Land des Lächelns.

Erich Westendarp / pixelio.de